Sportpsychologische Begleitung für Athletinnen und Athleten, Mannschaften und Trainerteams.
Sport ist seit vielen Jahren Teil meines Alltags. Wie eng Kopf und Körper im Training und Wettkampf verbunden sind, kenne ich aus eigener Erfahrung.
Ich laufe, trainiere im Kraftsport und spiele Fußball. Mehrere Jahre habe ich darüber hinaus ehrenamtlich für den Hamburger SV Spiele für Menschen mit Sehbehinderung kommentiert.
Beruflich kam ich über die klinische Psychologie zum Sport. Mein Studium habe ich an der Universität Hamburg und der Medical School Hamburg abgeschlossen, parallel bin ich seit 2021 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in klinischer Forschung und psychotherapeutischer Versorgung tätig. Aktuell absolviere ich zwei Ausbildungen: die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten in Verhaltenstherapie und die sportpsychologische Ausbildung am Center of Mental Excellence (Curriculum der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie, asp).
Die Sportpsychologie ist für mich die Verbindung zweier Felder, die mich seit Jahren begleiten: Sport aus persönlichem Interesse und gelebter Erfahrung, Psychologie als beruflicher Weg. In der sportpsychologischen Arbeit bringe ich beides zusammen. Die Tiefe der klinischen Psychologie ist dabei kein Zusatz, sondern Fundament. Sie bedeutet, dass ich nicht nur die mentalen Werkzeuge des Sports verstehe, sondern auch dafür sensibilisiert bin, was darunter passieren kann, wenn jemand über längere Zeit unter hoher Belastung steht: Ängste, Stimmungstiefs, Erschöpfung, Selbstzweifel. Wo es nötig ist, vermittle ich an passende psychotherapeutische oder ärztliche Versorgung weiter.
Was ich im eigenen Training gelernt habe: Disziplin ist nicht das Schwierigste. Schwierig ist, wieder anzufangen, wenn etwas schiefgelaufen ist. Eine Verletzung, eine schlechte Phase, ein Wettkampf, der nicht lief. Genau da macht mentale Arbeit den Unterschied.
Klare, erreichbare Ziele setzen und die Motivation finden, die auch in schwierigen Phasen trägt. Vom Saisonziel bis zur einzelnen Trainingseinheit.
Aufmerksamkeit gezielt steuern: vor, während und nach Belastung. Vorstart-Routinen, Umgang mit ablenkenden Gedanken, mentales Durchspielen.
Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufbauen und im entscheidenden Moment abrufbar machen. Realistisches Selbstbild, konstruktiver Umgang mit Druck.
Klar bleiben, wenn es eng wird. Anspannung steuern, Emotionen einordnen, schnell in den Leistungsmodus zurückfinden.
Rückschläge bringen mehr als nur körperliche Themen. Mentale Verarbeitung, strukturierter Wiedereinstieg, Identität und Selbstwert.
Sensibilität für Ängste, depressive Phasen, Essstörungen oder Burnout. Erste Einordnung und, wo nötig, Weitervermittlung an spezialisierte psychotherapeutische oder ärztliche Versorgung.
1:1-Begleitung in Schlüsselphasen: Vorbereitung auf einen Wettkampf, Rückkehr nach einer Verletzung, Umgang mit einem Leistungsknick. Von Einzelsitzungen bis zur kontinuierlichen Begleitung über eine Saison.
Workshops und Gruppeneinheiten zu zentralen Themen: Wettkampfvorbereitung, Stressregulation, Teamdynamik, Umgang mit Druck und Rückschlägen. Inhalte und Format auf Bedarf abgestimmt.
Sportpsychologische Arbeit hört nicht bei den Athleten auf. Kommunikation und Feedback, Umgang mit eigenen Belastungen, langfristige Leistungsfähigkeit. Themen, die oft zu kurz kommen.
Im Nachwuchs hat das Umfeld großen Einfluss auf die Entwicklung junger Athletinnen und Athleten. Beratung von Eltern hilft, gemeinsam einen Rahmen zu schaffen, der Leistung ermöglicht ohne zu überfordern.
Eine konkrete Anfrage, ein erster Austausch oder ein Kennenlerngespräch. Ich freue mich auf deine Nachricht.